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Archiv der Kategorie 'lieder'

Lieder: Land unter (Grönemeyer)

11. Oktober 2008

Der Wind steht schief
Die Luft aus Eis
Die Möwen kreischen stur
Elemente duellieren sich
Du hältst mich auf Kurs
Hab keine Angst vor’m Untergehn
Gischt schlägt ins Gesicht
Kämpf mich durch zum Horizont
Denn dort treff ich dichGeleite mich heim
Rauhe Endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die Feuer an
Damit ich dich finden kann
Steig zu mir an Bord
Übernimm die Wacht
Bring mich durch die Nacht
Rette mich durch den Sturm
Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum Ende
Laß mich nicht mehr losDer Himmel heult
Die See geht hoch
Wellen wehren dich
Stürzen mich von Tal zu Tal
Die Gewalten gegen mich
Bist so ozeanweit entfernt
Regen peitscht von vorn
Und ist’s auch sinnlos
soll’s nicht sein
Ich geb dich nie verlornGeleite mich heim
Rauhe Endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die Feuer an
Damit ich dich finden kann
steig zu mir an bord
Übernimm die Wacht
Bring mich durch die Nacht
Rette mich im Sturm
Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum Ende
Laß mich nicht mehr los

Geleite mich heim
Rauhe Endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die Feuer an
Damit ich dich finden kann
steig zu mir an bord
Übernimm die Wacht
Bring mich durch die Nacht
Rette mich im Sturm
Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum Ende
Laß mich nicht mehr los
Bring mich zum Ende
Laß mich nicht wieder los 
 



Lieder: Sommernachtsball (V. Fischer)

21. Juni 2008

Abend kommt.
Sonne geht.
Zündet die Lichter an.
Trinkt die Musik.
Leert den Wein,
daß man gut tanzen kann.

Sommernachtsball,
Wind schaukelt die Laternen.
Sommernachtsball,
hey unter Mond und Sternen.
Sommernachtsball,
golden ringsum die Felder.
Sommernachtsball,
Märchen erzähl’n die Wälder.

Und wir zwei sind ein menschliches Paar.
Zauberei und doch wunderbar wahr
sind wir beide, sind wir beide.

Sommernachtsball,
so unter Feen und Spinnen.
Sommernachtsball,
und Schlangenköniginnen.
Und wir beide
sind ein menschliches Paar.
Zauberei und doch wunderbar wahr
sind wir beide, sind wir beide.

Dreh’ dich und seh’ dich nicht um, dideldum!
Lieb’ mich und gib’ dich mir her!
Schwätz’ nicht, und herz’ nicht herum, dideldum!
Dreh’ dich allmählich umher!

Sommernachtsball,
Grillen und Nachtigallen,
Sommernachtsball,
singen vereint mit allen.
Sommernachtsball,
Tanz bis zur Morgenröte.
Sommernachtsball,
bis daß der Schlaf uns töte.
 



Lieder: Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß (Renft)

12. Juni 2008

Liebeslied (Text: Kurt Demmler, Musik: Peter Kschentz)

Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß,
auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock,
irgendwo auf dem Stein muß ihr Hemdchen sein.

Hat sich hingestreckt, wo kein Mensch sie weckt.
Hat ihre Schuh’ in die Wiese gestellt
und die Spange entfernt, die das Haar falsch hält.
Hat ihre Schuh’ in die Wiese gestellt
und die Spange entfernt, die das Haar falsch hält.

Ach wie hat sie satt Falschheit und Verrat.
Gibt alle Schwüre den Vögeln zum Fraß
und den Schlangen, den gibt sie vom bitteren Haß.

Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß,
auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
irgendwo auf dem Stein muß ihr Hemdchen sein.
auf einem Stock irgendwo hängt ihr Rock
irgendwo auf dem Stein muß ihr Hemdchen sein.

Liebste laß uns geh’n, nach der Liebe seh’n.
So wie sie schläft auf dem sandgrünen Moos
aller Sachen entledigt, so bleich und bloß.

Liebste, oder sind Menschenaugen blind?
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh’
und die uferlose Liebe…
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh’
und die uferlose Liebe…
Finde nur den Rock, Hemdchen, Spange und Schuh’
und die uferlose Liebe nicht dazu.



Lieder: Vollmond (Silly)

12. Juni 2008

Vollmond

 

Im Vollmond sah die Wiese aus wie unter Schnee
kein Indiz und keine Spur
keiner war dabei und keiner hat’s gesehn
nur ich und du

Was haben wir denn nur gemacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai
Was haben wir uns dabei gedacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai

Zwei Raketen rasten aufeinander zu
um aneinander zu verglühn
sowas wie mit uns kann in hunderttausend jahrn
nur ein einziges mal passieren

Was haben wir denn nur gemacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai
Was haben wir uns dabei gedacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai

Der Morgennebel hat sich sanft zu uns gelegt
auf haut und haaren schimmert tau
ich stell mir vor, sie würden uns hier liegen sehn
mein Mann und deine Frau

Was haben wir denn nur gemacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai
Was haben wir uns dabei gedacht
in dieser gottverdammten Nacht
unterm Vollmond im Mai …



Lieder: Jeder Mensch kann jeden lieben

1. Juni 2008

Jeder Mensch kann jeden lieben,
wenige nur wählt er aus.
Warum den und nicht den andern,
was hat jener dem voraus.

Warum zeigen unsre Augen
nur so selten diesen Glanz,
zittern wir vor der Berührung
finden wir den andern ganz.

Sind es unbekannte Sender,
die da strahlen und verstehn.
Warum jener nur von diesen,
was macht den vor andern schön .

Gibt es ganz bestimmte Tage,
wo man `n ersten Besten nimmt,
warum dann und nur den Ersten
und wann ist man so gestimmt.

Jeder böse Mensch kann gut sein,
jeder gute Mensch auch schlecht.
Warum weiß man wen man möchte,
ist uns der vor Andern recht.

Einem schaut man in die Seele,
jedem andern auf die Haut,
warum macht uns einer leiser,
jeder andre nichts als laut.

Eine unbewohnte Insel
barg zwei Menschen aus der Not,
warum wuchs aus diesem Zufall
eine Liebe bis zum Tod.

Fuhr ein andrer lebenslänglich
ungezählte Hafen an.
Warum fand er da nicht einen,
dem zutiefst er zugetan.

Jeder Mensch kann jeden lieben,
manchmal wählt er einen aus,
lädt sich von Millionen diesen
in sein Herz und in sein Haus.

Jeder Mensch kann jeden lieben Demmler /
Lyrik Komp. & Text: Kurt Demmler



Lieder: Wie im Regen (I. Paulke)

1. Juni 2008

Bei mir hat` s geknallt

was ist bloß passiert.

Und ich spüre schon

wie mein Herz vibriert.  

Die Alarmanlage

hat nicht funktioniert.

Kommst mir viel zu nah

hast mich schon verführt.    

Ich fühl mich wie im Regen

nach viel zu langer Trockenheit.

Warmer Regen

der mich vom Staub befreit.

Wie im Regen

nach viel zu langer Trockenheit.

Regen, Regen  

Deine Augen haben diese Glut entfacht.

Und die Flammen sind in der Übermacht.

Alle Kugeln rollen wie beim Billiardspiel.

Hast mich im Visier, triffst genau in `s Ziel.  

Ich fühl mich wie im Regen

nach viel zu langer Trockenheit.

Regen,  Regen

der mich vom Staub befreit.

Wie im Regen

nach viel zu langer Trockenheit.   

Warmer Regen…  

I.Paulke, Lyrik - Komp. Arnold Fritzsch - Text: Ines Paulke



Lieder: In jener Nacht (V. Fischer)

1. Juni 2008

Und da war eine Nacht,
und da war auch ein Traum
in  jener Nacht.Und da war auch ein Lied
und da war manch ein Wort
in  jener Nacht.

Und der Traum ist ertrunken im  Morgentau
und das Lied ist versunken im  Morgentau.

Und doch waren wir zwei
und doch waren wir eins
in  jener Nacht.
Und doch waren wir leis
und doch brannten wir heiß
in jener Nacht.

Und behutsam wie einen sehr seltenen Stein
fass ich jene Nacht in Erinnerung ein.

In  jener Nacht ………….

Komp. Veronika Fischer / Franz Bartzsch, Text: Ingeburg Branoner 



Lieder: Rauchiger Sommer (V. Fischer)

6. April 2008

Rauchiger Sommer Warum ich weine, mein Freund ?
Es ist nur der Rauch,
der in die Augen mir steigt,
und du weinst ja auch.

Rauchiger Sommer verweht,
warum sind die Blätter schon gelb ?
Warum ist so trocken der Strauch ?
Es ist nur der Rauch.

Warum ich stöhne, mein Freund,
es ist nur der Rauch,
der in die Nase mir steigt,
und - stöhnst du nicht auch ?  

Rauchiger Sommer verweht,
was ist` s dass die Stimme so kratzt,
das ich dich wegstoße und brauch`?
Es ist nur der Rauch.  

Rauchiger Sommer verweht,
was war ist vorbei.
Alles nach Hause geht
und wird wieder treu.  Liebste, erzähl mir was war,
fragt der von zu Haus.
Nichts war, ich weiß es nicht mehr.  

Es war so viel Rauch, es war so viel Rauch. Veronika Fischer / Lyrik, Komp. Franz Bartsch, Text: Kurt Demmler



Lieder: Brücke (ich+ich)

16. Februar 2008

Ich bin geboren um zu siegen
Genau nach Plan und Zug um Zug
Und trotzdem werd ich nie genügen
Denn es ist nie genug
Ich bin gekommen um zu fliegen
Höher und schneller jedes Mal
Und trotzdem wird es nie genügen
Weil ich schon immer tiefer fall

Suchst du mich unter der Brücke?
Bist du noch da, wenn ich’s nicht schaff?
Bringst du mir eine warme Decke
Und wachst du über meinen Schlaf
Wenn ich ganz unten wieder aufwach
Von allen Freunden längst getrennt
Hälst du noch eine Weile zu mir,
Wenn mich kein Mensch mehr kennt?

Ich bin gekommen um zu rennen
Getrieben und gehetzt
Ich kann das Ziel nicht mehr erkennen
Hoch auf dem Seil und ohne Netz
Ich bin geboren um weit zu springen
Ich will die Hürden überstehen
Es wird mir nicht gelingen
Weil ich schon den Abgrund seh

Besuchst du mich unter der Brücke?
Bist du noch da, wenn ich’s nicht schaff?
Bringst du mir eine warme Decke
Und wachst du über meinen Schlaf
Wenn ich ganz unten wieder aufwach
Von allen Freunden längst getrennt
Hälst du noch eine Weile zu mir,
Wenn mich kein Mensch mehr kennt?

In mir ist ein Bild und es rettet mich
Und wenn ich nicht weiter weiß, denk ich an dich

Besuchst du mich unter der Brücke?
Bist du noch da, wenn ich’s nicht schaff?
Bringst du mir eine warme Decke
Und wachst du über meinen Schlaf
Wenn ich ganz unten wieder aufwach
Von allen Freunden längst getrennt
Hälst du noch eine Weile zu mir,
Wenn mich kein Mensch mehr kennt?

Ich besuch dich unter der Brücke
Ich bin noch da, wenn du’s nicht schaffst
Ich bring dir eine warme Decke
Ich wache über deinen Schlaf



Morgen-Blues (Lied: Der Himmel schweigt)

7. Februar 2008

08.02.2008 - Büro in Berlin-Mitte 07:00 Uhr  

Wie oft liege ich wach
mit meinen Fragen
Finde meinen Traum nicht mehr
Die Sterne sind zu weit
Die Erde scheint so kalt
Und in mir wird es still und leer
 

Der Himmel schweigt
Ist nicht für Wunder da
Auch wenn du ihm das Licht verdankst
Der Himmel schweigt
Und ist mehr fern als nah
Denn über Wolken wächst die Angst
 

Alles ist Anfang
Alles ist Ende …

(Text: Burkhard Lasch)     

Ich wache auf - es ist erst 23:00 Uhr. Beim nächsten Aufwachen zeigt der Wecker 04:00 Uhr an. Um 05:30 Uhr gebe ich dem Drängen von Felix nach und beschmuse ihn ausgiebig. Er rollt sich unter der Bettdecke in meinen rechten Arm, kuschelt sein Po-chen in meine Hand, legt das Köpfchen auf meinen Oberarm ganz nah an mein Gesicht und schließt die Augen. Wer kann diese Sehnsucht nach Zuwendung schon zurückweisen? Er lässt sich zwischen den Ohren kraulen und auf die Augen und die kleine feuchte Nase küssen. Dann entflieht ihm ein tiefer Seufzer und er schläft für kurze Zeit ein. Fine bleibt auf der Bettdecke und rollt sich in meiner Kniebeuge zusammen. Sie kommt jetzt oft zu kurz, wenn Felix alles dominiert.  

Ich muss mich zwingen, nicht schon nachts wieder dorthin zu gehen, wo ich „Sinn mache“ – in mein Büro. 

Eigentlich bin ich in meiner Sehnsucht nach Wärme und Zuwendung wie Felix - und würde doch lieber so stolz und unabhängig sein wie Fine. Und trotzdem anhänglich und treu dabei, bei aller Unabhängigkeit voller Vertrauen - wie Fine eben. Mich hat doch keiner “ausgesetzt”, ich hatte doch Eltern, einen Mann, eine Familie - bin ich wirklich sooo wenig satt geworden all die Jahre?? Und wie komme ich da heraus???