Artikel veröffentlicht am 6. Februar 2009 von Tanja
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Leere

6. Februar 2009

In mir ist eine einzige große LEERE. Die Beine sind schwer, nur mit Mühe gelingen mir die einfachsten alltäglichen Handgriffe. Ganz nass bin ich von den ganzen Tränen, die mir einfach so die Wangen herunter laufen, wann immer ich mich einen Moment unbeobachtet fühle. Was da leer ist – war das mal voll? Ist man voll und wird dann leer – oder, ist man leer und dann füllt sich etwas? Was füllt einen Menschen? Das muss doch etwas Wertvolles sein!?Was passiert, wenn etwas entwertet wird? Was lässt es passieren, dass es leer wird? Machen das die Menschen um uns herum? Macht man das selbst? Spürt man das, wenn da etwas ganz tief drinnen weniger wird? Ab wann spüren das die Anderen? Kann man machen, dass die Leere weniger wird? Dass sie aufhört? Dass sie nicht so wehr tut, nicht so traurig und mutlos macht? Schafft man das allein? 

Ich möchte so gern „nachhause“! Aber, wo ist das – das „Zuhause“? Wie fühlt sich „zuhause“ an? Wie (be)hält man, was einem wichtig ist? Ich bin froh, die Katzen in der Pension gut aufgehoben zu wissen.Für mich und heute wird eine Luftmatratze hier im Büro genügen. Ein Schlafsack.Camping mitten in Berlins Mitte. 

Ich bin arbeitsfähig und gut gebucht – was will ich mehr?! Vielleicht findet es sich ja noch – ein „Zuhause“ für mich.Wenn es da, werde ich es hoffentlich spüren. 06.02.2009 21:00

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